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Dänemark ist wichtigster Exportkunde

Autor: CIS am 11.03.2016

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Aus Schleswig-Holstein sind im Jahr 2015 Waren im Wert von 19,7 Mrd. Euro exportiert worden, 0,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist, meldet das Statistikamt Nord. 65 Prozent der Ausfuhren gingen in europäische Länder, etwas weniger als 2014 (66 Prozent). Wichtigster Exportabnehmer war Dänemark; bei dem nördlichen Nachbarn wurden Waren im Wert von 1,6 Mrd. Euro abgesetzt, 7,2 Prozent mehr als 2014. In die Vereinigten Staaten, dem zweitwichtigsten Handelspartner Schleswig-Holsteins, gingen Waren im Wert von 1,45 Mrd. Euro (plus 8,5 Prozent). Die Niederlande bezogen Güter im Wert von 1,28 Mrd. Euro (minus 9,4 Prozent) und lagen damit auf Rang 3 der Exportkunden.

Foto: Mario De Mattia

Hinter Frankreich (1,25 Mrd. Euro) und dem Vereinigten Königreich (1,14 Mrd. Euro) lag China mit 974 Mio. Euro auf Platz 6 der wichtigsten Absatzländer Schleswig-Holsteins. Zu den zehn größten Exportabnehmern zählten außerdem Belgien (930 Mio. Euro), Italien (840 Mio. Euro), Polen (823 Mio. Euro) sowie Österreich (638 Mio. Euro).

Die Ausfuhren nach Russland sind 2015 um 21 Prozent auf 326 Mio. Euro zurückgegangen. Hiervon waren die meisten Exportprodukte, vor allem aber Ernährungsgüter, insbesondere Milcherzeugnisse, betroffen. Aus Schleswig-Holstein werden außer Agrarerzeugnissen hauptsächlich Maschinen, medizinische Geräte sowie chemische und pharmazeutische Erzeugnisse in die Russische Föderation geliefert. Deutschlandweit stiegen die Exporte im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent, während sich die Ausfuhren nach Russland um 26 Prozent verringerten.

Im Jahr 2015 sind Waren im Wert von 56,5 Mrd. Euro aus Hamburg ins Ausland ausgeführt worden, das sind 10,2 Prozent mehr als 2014, so das Statistikamt Nord.

59 Prozent der Hamburger Auslandslieferungen gingen in die europäischen Länder. Insgesamt waren es Waren im Wert von 33 Mrd. Euro und damit drei Prozent mehr als 2014. Führender Exportpartner war mit großem Abstand Frankreich, wohin Waren im Wert von 13,1 Mrd. Euro geliefert wurden (minus drei Prozent). Diese Lieferungen stehen größtenteils im Zusammenhang mit der europäischen Gemeinschaftsproduktion im Flugzeugbau und dem Austausch von Komponenten zwischen den Produktionsstandorten. Zweitwichtigster Abnehmer in Europa war das Vereinigte Königreich, das Waren im Wert von 5,5 Mrd. Euro aus Hamburg bezog (plus 9,2 Prozent). Mit den Niederlanden, Dänemark, Polen und Spanien finden sich vier weitere EU-Länder unter den zehn wichtigsten Exportpartnern Hamburgs.

Einen wachsenden Anteil am hamburgischen Auslandsabsatz haben außer-europäische Länder. Die Lieferungen in diese Länder erhöhten sich im vergangenen Jahr um gut 22 Prozent. Die Vereinigten Arabischen Emirate standen unter den Exportkunden Hamburgs mit Warenbezügen im Wert von 6,2 Mrd. Euro (plus 82 Prozent) erstmals an zweiter Stelle. Wichtigster Handelspartner der Hansestadt auf dem amerikanischen Kontinent sind die Vereinigten Staaten. Die USA nahmen im vergangenen Jahr Waren im Wert von 4,5 Mrd. Euro aus der Hansestadt ab (plus 32 Prozent). China importierte Produkte im Wert von 4,4 Mrd. Euro. Stark gestiegen sind die Ausfuhren nach Brasilien auf 1,2 Mrd. Euro (plus 38 Prozent). Flugzeuge und Flugzeugteile machten den größten Teil der Exporte in diese Länder aus.

Deutlich zurückgegangen sind im vergangenen Jahr die Ausfuhren nach Russland. Mit Produkten im Wert von 228 Mio. Euro (minus 69 Prozent) notiert die Russische Föderation, hinter Norwegen und Finnland, unter den Handelspartnern Hamburgs nur noch auf Rang 33. Zu den Hauptexportwaren Hamburgs nach Russland zählen Mineralölerzeugnisse, Maschinen und Fördermittel.

Presse Statistikamt Nord


Schlagworte:
export nach dänemark

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