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Siegfried Lenz’ Liebe zu Südjütland wird museumsreif

Autor: CIS am 04.02.2016

Lenz

Siegfried Lenz Stiftung, Lenz-Witwe Ulla Lenz und Restaurant Bind am Flensborg Fjord eröffnen Gedenkzimmer mit persönlichen Dingen des 2014 verstorbenen Dichters. Dänemark erhält eine Gedenkstätte für Siegfried Lenz. Der 2014 verstorbene Erzähler lebte und arbeitete vier Jahrzehnte lang in den Sommermonaten auf der süddänischen Ostseeinsel Als (dt. Alsen). Zu Lenz’ Aufenthalten im kleinen Königreich gehörten auch regelmäßige Besuche im Restaurant Bind im kleinen Ort Sønderhav. Dort genoss der Dichter nicht nur Gerichte und Atmosphäre, sondern auch die Aussicht auf den Flensborg Fjord und die dänischen Ochseninseln.

Foto: Wikimedia - CC - Von Bundesarchiv, B 145 Bild-F030757-0015 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, $3

Im ersten Stock des Restaurants hat Siegfried Lenz’ Witwe Ulla jetzt gemeinsam mit der Siegfried Lenz Stiftung sowie Christian und Pia Bind ein Gedenkzimmer eingerichtet. Bücher, Fotos, Möbel sowie andere persönliche Dinge des Autors zeugen von Lenz´ enger Beziehung zu Südjütland und Dänemark. Geöffnet ist die Privatsammlung ab dem 11.02. für alle Gäste des Restaurants Bind zu den normalen Öffnungszeiten sowie nach Absprache.

In Siegried Lenz´ kleinem, dänischen Refugium, einem alten Fischerhaus in Lebøllykke, entstanden einst so bedeutende Werke wie der Roman „Deutschstunde“, mit dem der Hamburger Schriftsteller 1968 seinen internationalen Durchbruch feierte. Seiner Wahlheimat Südjütland, ihren Menschen, Traditionen und der Gastfreundschaft sowie den opulenten süßen Gastmahlen setzte Lenz in seiner unvergessenen Erzählung „Kummer mit jütländischen Kaffeetafeln“ ein Denkmal.

Weitere Informationen unter www.restaurantbind.dk/de

PM: Visit Denmark


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